Der Neurologe David Lewis von der Universität Sussex hat untersucht, welche Tätigkeiten Stress am ehesten reduzieren helfen. Es ist das Lesen! Besser als Tee trinken, nützlicher als ein Spaziergang.. Dabei ist es egal, welches Buch man liest.                                                                                                                                                                        taz, 13.02.2017

 

Hallo! Ein neues Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen möchte. Unbedingt lesen! Die Autorin ist 23 Jahre alt, was man durchaus auch an der Sprache bemerken kann. Aber woher sie soviel Lebensweisheit schöpft, das bleibt ein Rätsel. Noah und Martin kennen sich wohl schon seit ihrer gemeinsamen Zeit in der Buddelkiste. Noah ist wegen eines Filmprojekts nach München gegangen, Martin folgt ihm, er beginnt in München Geographie zu studieren. Nach einer durchzechten Nacht, nach einem fragwürdigen, aber witzigen Ulk flüchten sie mit einem gemieteten Transporter durch halb Deutschland, und landen dort, wo sie aufgewachsen sind. Eine trostlose Gegend im Irgendwo.

Sie begegnen den Kumpels von früher, Noahs Eltern und Großeltern, Martins Eltern... Überraschend die Begegnung mit Mugo, bis vor zwei Jahren Martins Freundin und dann nicht mehr, nun jobbt sie an der Tanke. Mehr sollte man eigentlich nicht verraten. Man wird in das Geschehen hineingesogen, kann das Buch nicht mehr zur Seite legen, weil man ohne in Nostalgie zu baden an merkwürdige Momente der eigenen Jugend erinnert wird. Die Rezensentin von Spiegel online vergleicht diesen Roman mit  Tschick, dem Roadmovie von Wolfgang Herrendorf und mit dem legendären Fänger im Roggen von J. D. Salinger - mit Recht! Schöner als überall von Kristin Höller wurde bei Suhrkamp verlegt.  wbh

 

 

 

 

Der beste Roman, den ich in den vergangenen Wochen gelesen habe war Löwen wecken,

der zweite Roman von Ayelet Gundar-Goshen, der zurzeit für NBC als TV-Serie verfilmt wird. D

er Roman wurde 2017 mit dem Wingate Literary Prize ausgezeichnet. Die Autorin ist Jahrgang 1982. Sie studierte Psychologie in Tel Aviv, später Film und Drehbuch in Jerusalem. Für ihre Kurzgeschichten, Drehbücher und Kurzfilme wurde sie bereits vielfach ausgezeichnet. Ihrem ersten Roman Eine Nacht, Markowitz (2013) wurde der renommierte Sapir-Preis für das beste Debüt zugesprochen.. Ihr neuester Roman ist Lügnerin (2017). Sie lebt in Tel Aviv.

Löwen wecken ist eine nachhaltige Verstörung, ein existentialistischer Roman, der den Leser veranlasst, seine eigene Position immer wieder neu zu hinterfragen - wie würde ich handeln?“ Carsten Hueck: Deutschlandfunk Kultur

 

 

 

 

 

 

 

"Tyll", der neue Roman des Erfolgsautors Daniel Kehlmann - er veröffentlichte u.a. "Die Vermessung der Welt", "Ruhm", "F" und "Du hättest gehen sollen" -, ist die Neuerfindung einer legendären Figur: ein großer Roman über die Macht der Kunst und die Verwüstungen des Krieges, über eine aus den Fugen geratene Welt.
Tyll Ulenspiegel - Vagant, Schausteller und Provokateur - wird zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Müllerssohn in einem kleinen Dorf geboren. Sein Vater, ein Magier und Welterforscher, gerät schon bald mit der Kirche in Konflikt. Tyll muss fliehen, die Bäckerstochter Nele begleitet ihn. Auf seinen Wegen durch das von den Religionskriegen verheerte Land begegnen sie vielen kleinen Leuten und einigen der sogenannten Großen: dem jungen Gelehrten und Schriftsteller Martin von Wolkenstein, der für sein Leben gern den Krieg kennenlernen möchte, dem melancholischen Henker Tilman und Pirmin, dem Jongleur, dem sprechenden Esel Origenes, dem exilierten Königspaar Elisabeth und Friedrich von Böhmen, deren Ungeschick den Krieg einst ausgelöst hat, dem Arzt Paul Fleming, der den absonderlichen Plan verfolgt, Gedichte auf Deutsch zu schreiben, und nicht zuletzt dem fanatischen Jesuiten Tesimond und dem Weltweisen Athanasius Kircher, dessen größtes Geheimnis darin besteht, dass er seine aufsehenerregenden Versuchsergebnisse erschwindelt und erfunden hat. Ihre Schicksale verbinden sich zu einem Zeitgewebe, zum Epos vom Dreißigjährigen Krieg. Und um wen sollte es sich entfalten, wenn nicht um Tyll, jenen rätselhaften Gaukler, der eines Tages beschlossen hat, niemals zu sterben.

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