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KaKuze Frühjahrsprogramm
Das KaKuze Frühjahrsprogramm (März-Juni 2017) als PDF zum Downloaden. Alle Veranstaltungen auf einen Blick.
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Viele der Fotos sind mit HÖRPROBEN der jeweiligen Künstler/innen verlinkt!

 


 Freitag, 10. März, 20.00 Uhr

Live-Konzert: Martti Mäkkelä solo (FIN/D)

Mäkkelä's Trash Lounge live

Es ist nicht immer der direkteste Weg den der in Deutschland lebende Finne Mäkkelä im Laufe seiner Karriere als Songwriter gewählt hat. Von der Lofi-Pop-Ästhetik des 2003er Debüts "Angelgold Pike's Jaw" über den Spagat zwischen Folk-Songwriting & Elektro-Experiment auf der "Penguin ep" (2005) über das rauhe Indie-Rock Album als "Mäkkelä & Orkesteri", das kammermusikalische Ausnahme-Album mit der Formation Church Of The Blue Nun bis zumaktuellen Album "Last Of A Dying Breed" (9pm Rec/Broken Silence). Einer geglückten Verschmelzung von Vaudeville-Charme, Folkpunk und klassischen Storyteller-Tugenden. Unendlich viele Konzerte quer durch Europa haben über die Jahre eine ganz eigene Songwriting-Sprache reifen lassen, oder wie die Album-Rezension auf nonpop.de es formuliert "weit weg von standardisiertem und klischeebeladenem Indie-Folk, inklusive vieler Überraschungen im Songwriting und teils schön skurriler Instrumentierung." Nach begeistert aufgenommenen zweieinhalb Monaten Tour quer durch Europa im Herbst/Winter 2015, präsentiert vom respektablen Roadtracks Magazin (siehe Tourblog), geht es auch in diesem Jahr ungebremst weiter.Erstaunlich an Mäkkelä (ob nun live oder auf Tonträger) ist, das sich ungeachtet seiner stilistischen Unkalkulierbarkeit dennoch scheinbar unvereinbare Hörergruppen auf ihn einigen können. Deutschlands Punk/Underground-Bibel Ox - Faces The Facts sieht da eine stilistische Nähe zu Ikonen wie TV Smith, Billy Bragg und Gavin Friday, Roadtracks sieht einen "Außenseiter, ein gnadenloser Individualist, der gekonnt zwischen den Genres balanciert, sich mmer wieder neu erfindet. Blues, Folklore, Skandicana und LoFi-Charme." und selbst HR und Bayerischer Rundfunk sind sich nicht zu schade den Mann mit öffentlich-rechtlichem Airplay zu würdigen. Mäkkelä's störrisches, stets konsequent am Mainstream Vorbeischrammen, brachte ihm zwar über die Jahre eine loyale Anhängerschaft in allen möglichen Ecken Europas ein, für die breite Masse war und ist das aber nach wie vor einfach zu sperrig. Gut so. Auf diese Art wird sich die Welt wohl auch weiterhin an höchst emotionalen Konzertabenden zwischen Folkpunk, Pop Noir und schmerzhaft schönen Songs erfreuen können.

Eintritt:  € 16,- erm.: € 14,-

 

Sonntag, 19. März, 11.00 Uhr

Weißwürste ohne Zucker zu Katzwangs

1. Sonntagvormittags-Tatort

Die Veranstaltungsreihe Weißwurst-Tatort im Katzwanger Kulturzentrum KaKuze startet am Sonntag, 19. März mit einer Krimilesung von Monika Martin unter der musikalischen Begleitung von „No sugar“,ein Duo, das Rock-, Pop-, Blues-Klassiker im Unplugged-Format präsentiert. Um Voranmeldung wird gebeten!

Monika Martin veröffentlicht mit Rauschgoldengel ihren sechsten Kriminalroman. Nach Hochgericht ist es der zweite aus der Reihe "Krimis mit Geschichte", in der sie ihre literarische Tätigkeit mit ihrem regionalgeschichtlichen Engagement zu Kriminalromanen mit Fakten aus der Nürnberger Stadtgeschichte verbindet. Anders als der Titel vermuten lässt, geht es in diesem Krimi nicht um weihnachtliche Himmelsboten, sondern um den Mord an einem Drogendealer, der wegen seiner beeindruckenden Haarpracht den Spitznamen "Rauschgoldengel" trug.

In den frühen Morgenstunden des Aschermittwochs wird die Leiche des jungen Mannes hinter dem Albrecht-Dürer Denkmal entdeckt. Kriminalhauptkommissarin Charlotte Gerlach und ihr Praktikant Torsten Klein ermitteln im Drogenmilieu und stoßen auf eine Spur, die in die Nürnberger Unterwelt führt: in die Felsengänge, jenes unterirdische Labyrinth, das bereits vor 1380 zur Lagerung des Nürnberger Bieres angelegt wurde.

Die Autorin, Monika Martin, Jahrgang 1969, ist Sozialpädagogin und macht seit 20 Jahren für "Geschichte für Alle", Institut für Regionalgeschichte, historische Stadtrundgänge in Nürnberg. Monika Martin lebt mit ihrer Familie in Schwanstetten.

 No Sugar sind Michael Endres (Gitarre/Gesang) und Bertram Englbauer (Gesang/Gitarre). Ihr Repertoire umspannt Songs von Pink Floyd, Led Zeppelin, Deep Purple bis hin zu Folk-Songs von America und Neil Young.                                                                                                                           Eintritt: € 10,- / erm. 8,-

Um Voranmeldung wird gebeten!

Freitag, 24. März, 20.00 Uhr

Live-Konzert: Boogilicious

Eeco Rijken Rapp (Klavier, Gesang)

 David Herzel  (Perkussion, Schlagzeug)

 !!!plus einige special guests aus der Region!!!

Das Programm von Boogielicious ist überaus abwechslungsreich und reicht vom klassische Boogie Woogie, über erdigen Blues bis hin zum Rock' n Roll, New Orleans- und Old Time Jazz - von Scott Joplin über Fats Waller bis hin zu Oscar Peterson. Den Zuschauer erwartet ein spannender und unterhaltsamer Abend, der quer durch die Anfänge der Geschichte des Jazz führt.

Eeco Rijken Rapp (NL) startete mit der “Kunst der 88 Tasten” im Alter von
6 Jahren und studierte zunächst klassische Klaviermusik. Sein heutiges Klavierspiel lässt an die legendären Pianoheroen der 40er Jahre erinnern. Eeco beherrscht viele unterschiedliche Piano- Stile, vom traditionellen Boogie Woogie, Blues und Swing, bis zum virtuosen Stride-Piano - er garniert seine Darbietung gern auch mit einem guten Schuß Jazz.

David Herzel (Schlagzeug) ist seit vielen Jahren ein Könner in Sachen traditioneller Musik, spielte weltweit und gewann vor einigen Jahren sogar den Kreativ-Preis Deutschlands. Er war auf Tour mit Formationen wie Junior Watson, Gottfried Böttger, Klaus Doldinger, Paul Kuhn....

Die zwei vereint ihre Liebe zum klassischen Jazz: Albert Ammons, Pete Johnson, Armstrong, Waller. Ellington und Art Blakey sind ihre Favoriten. Swing und Boogie -Jazz erster Güte ist angesagt.                                                                              Eintritt: € 16,- / erm. 12,-

Freitag, 31. März, 20.00 Uhr

Samstag, 1. April, 20.00 Uhr

Die KaKuzeTheaterCompany zeigt

SCHLAMMSCHLACHT,

Komödie von Fitzgerald Kusz

im Landgasthaus Messthaler, An den Weihern 13
90455 Nürnberg-Weiherhaus

 

Ein ebenso bösartiges wie witziges Stück Volkstheater aus der Feder des Schweig Bub!-Autors Fitzgerald Kusz. In Schlammschlacht geht es um den Bau einer Kläranlage in Rüsselsdorf - der Bürgermeister Karl rührt die Werbetrommel dafür, die Baufirma verspricht ihm einen Dienstwagen, und den Fraktionsvorsitzenden der Gemeinde Einen „Schulungs“urlaub auf Mallorca, falls sie den Auftrag bekommt. Der Bauausschuss muss überzeugt und die Freiwillige Feuerwehr eingebunden werden; doch die Bürgermeistersgattin Rosy läuft aus dem Ruder, die Baufirma ist insolvent, usw ... Es kommt, wie es kommen musste: Karl verliert die nächste Bürgermeisterwahl, Machtwechsel in Rüsselsdorf. Doch damit ist noch nichts "geklärt"! Komödie mit Heinz Gemereth, Jenny Maruszczyk, Lydia Lappus, Stefan Nüsslein, Max Ruppert, Jutta Nüsslein, Pio Kratzer, Traudl Wellein und Christian Stuhlfauth als Alleinunterhalter in einer Inszenierung von Wolf-B. Heinz.                                                                                                                                                                                                            Eintritt: € 16,- / erm. 12,-

 

Dienstag, 25. April, 9.30 Uhr

KaKuze-Lesefrühstück

mit Ulrike Mönch-Heinz

Die Vorstandsvorsitzende des Förderkreises Katzwanger Kulturzentrum-KaKuze e.V. ist Lehrerin am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Nürnberg.- Langwasser und Vorsitzende des Bundesverbands „Theater in Schulen“ (Der  BV.TS fordert und fördert die deutschlandweite Etablierung des Schulfaches Theater.), sowie im Vorstand des Vereins zur Förderung innovativer Kulturarbeit in Nürnberg. Beim kommenden Lesefrühstück im KaKuze wird sie ein Buch von Zsuzsa Bánk vorstellen. Zsuzsa Bánk wurde als Tochter ungarischer Eltern geboren, die nach dem Ungarnaufstand 1956 in den Westen geflohen waren. Die hellen Tage ist ein großes Buch über Freundschaft und Verrat, Liebe und Lüge – über eine Vergangenheit, die erst allmählich ihre Geheimnisse enthüllt, und die Sekunden, die unser Leben für immer verändern.

Kostenbeitrag: € 7,- (inkl. reichhaltiges Frühstücksbuffet und Kaffee satt!)

 

Donnerstag, 27. April, 19.00 Uhr

Beata's Soirée  (Jam Session)

Ein feste Verabredung schon seit über 2 Jahren: Musiker, Profis, Semiprofis, Und Hobbymusiker treffen sich ca. alle zwei Monate um mit der First Lady Of Blues Harp zu jammen. Im ersten Teil des Abends kommen die zahlreichen SchülerInnen von Beata, WorkshopteilnehmerInnen aus den ganzen nordbayerischen Raum, und im zweiten Teil darf mitmachen wer kann, wer will. Dazu serviert der Chef des Hauses einen herzhaften Eintopf!

Kostenbeitrag: € 5,-

 

Sonntag, 30. April, 15.00 Uhr

PianoCafé mit Barbara Kelber

Barbara Kelber bewegt sich in beiden Welten: Sie ist klassische Pianistin, sie ist aber auch Lyrikerin und Singer-/Songschreiberin, ihre einfühlsamen Songs singt sie in Deutsch und Englisch. Zu dem Melodienreichtum ihrer Eigenkompositionen kommt eine Stimme, die sich dem Hörer ins Herz einschmeichelt. Beim PianoCafé im KaKuze präsentiert Barbara Kelber eigene Lieder, eigene Klavierkompositionen und klassische Musik von Robert Schumann und Frédéric Chopin zum Träumen und Staunen. Außerdem gibt's Kaffee, Tee und Kuchen, natürlich mit Sahne!

Barbara-Kelber.de                                                                                        Eintritt:€ 10,- / erm. € 8,-

                

 

Freitag, 5. Mai, 20.00 Uhr

Live-Konzert: Kadehma

 

Is doch „Kadehma“,wenn die Jungs aus den Stilrichtungen Reaggea, Pop, Ska, Soul und Rock das neue und frische Musikerlebnis zaubern,angereichert mit Lyrics aus dem deutschsprachigen Raum, vorwiegend der Feder des Frontmannes und Singer/Songwriter Chris Wittwer entsprungen und abgerundet mit der einen oder anderen Exkursion ins Frängische. Weitere Besetzung: Bass Patrik Leuchauer, Schlagzeug Sash Brandt, E-Gitarre Mike Fix. Fragen? Anhören! Tanzen!

And our distinguished welcome goes to the very Special Guests:

The B. Millers (Johnny B. Miller & Hem B. Miller)

                                                                                                Eintritt: € 14,-  erm.:  € 10,-

 

 

 

Freitag, 12. Mai, 20:00 Uhr

Live-Konzert: Denis Cuni Rodriguez-Jazz Quartett 

Modern Cuban Jazz

Erfrischende Rhythmen, leidenschaftliche Klänge, vielseitige Eigenkompositionen - das Denis Cuni Rodriguez-Quartett begeistert mit viel Hingabe und musikalischem Feingefühl. Die einzelnen Kompositionen reichen von Modern über Latin zu Cuban Jazz und schlagen mit gekonnten Improvisationen das Publikum in den Bann.

Denis Cuni Rodriguez (Cuba) - trombone
Felipe Andrade - bass

Christian Langpeter - drums                                                                                                 

Alberto Diaz (Cuba) - Keyboards                                                                  Eintritt: € 16,- / erm. 12,-

 

 

Freitag, 19. Mai, 20.00 Uhr

Live-Konzert: Gitarrissimo 2

mit Stefan Sell

 

GITARRISSIMO heißt "Gitarre pur!" in dieser im letzten September von Ozan Coşkun eröffneten KaKuze-Reihe werden virtuose Meister die Klangvielfalt des oft unterschätzten Instrumentes unter Beweis stellen. Stefan Sell zeigt, wie wundervoll Klassiker auf der Gitarre klingen, die nie für Gitarre geschrieben wurden: Bach, Mozart, Schubert - Klassik, die groovt! Ob das "Air" von Bach, Mozarts „Alla Turca“ oder Humperdincks „Abendsegen“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“ – all diese Stücke erscheinen mit einem Mal so, als wären sie eigentlich Gitarrenmusik. Das macht Spaß zu hören. Jedes Stück behält seine einzigartige Unverkennbarkeit und doch gewinnt Stefan Sell den Originalen nochmal soviel an Fantasie und Spielfreude ab, dass es groovt und berührt.Stefan Sell liebt und lebt Gitarre, ja er verkörpert das Instrument. Der Ausnahmegitarrist gilt als Könner musikalischer Grenzüberschreitung. Seine Kompositionen sprühen vor Ideen und Variationen, haben das Temperament Spaniens, sind beseelt und voll melodischer Nuancen. Bach wird zum Flamenco und Sells Musik strömt in Herz und Seele. Kaum zu glauben, dass hier einer alles alleine auf einer Gitarre macht: perkussives Spiel, satte Bassläufe, rasante Harmoniewechsel und zauberhafte Melodien. Stefan Sell wurde 1959 im Rheinland geboren, bereiste nach klassischer Gitarrenausbildung Spanien mit einem Flamenco-Theater und lebt heute als Musiker, Komponist und Autor in der Nähe Nürnbergs. Er gilt als einer „der renommiertesten Gitarristen der Szene“ (FAZ). Die Presse schwärmt von „Gitarrenspiel in vollendeter Perfektion“ und „einem unglaublichem Repertoire an Tönen“, mit dem „der Gitarrenvirtuose sein Publikum in Bann zieht“ (Westdeutsche Zeitung).                                                                                                                                                                 Eintritt: € 16,- / erm. 12,-

Sonntag, 28. Mai, 11.00 Uhr

Konzert-Matinée

Wolfgang Netzer trifft auf Amelie Haidt

Rock, Pop, Blues und mehr beim Brunch

Wolfgang Netzer hat sich neben seinen Konzertauftritten als Komponist zahlreicher Soundtracks zu Fernseh- und Filmdokumentationen einen Namen geschaffen. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören die Titelmusik zu Michael Moores Fahrenheit 9/11 und die Filmmusik zu Janes Journey, einer international prämierten Kinodokumentation über die legendäre Forscherin und Friedens-Aktivistin Jane Goodall.

Zwischen 1989 und 2005 tourte er mit seiner Formation BavaRio durch die halbe Welt. Seit 2007 Tourneen mit dem indischen Sarod Spieler Ranajit Sengupta im gemeinsamen Projekt Coral of Live

Mit The Goodall Project tritt Netzer seit 2010 regelmäßig mit der charismatischen Friedensforscherin auf.

In seiner neuesten Verbindung trifft er auf die junge Sängerin und Gitarristin Amelie Haidt.

...da der Ehrgeiz, ihre Stimme als Jazz-Sängerin und eigenständige Musikerin zu finden seit jeher besteht und sie bei verschiedenen Dozenten in die „Lehre“ gehen will, absolviert sie 2013 die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik und Theater

München. Seitdem studiert sie dort im Hauptfach Jazz-Gesang bei Sanni Orasmaa, Sarah Yorke und Anne Czichowsky. Im selben Jahr wird Amélie Haidt vom Goethe-Institut eingeladen, 8 Konzerte in der Türkei zu spielen. Dafür komponiert sie ein einstündiges Programm mit Eigenkompositionen in deutscher Sprache. 2017 wird ihr erstes Studioalbum in deutscher Sprache erscheinen.

Dieses Programm unterscheidet sich frappant von Netzer's bisherigen Projekten .

Mit dem Leitmotiv seiner musikalischen Anfänge wie u.a. den BEATLES, dem musikalischen Potential von Amelie Haidt , entwickelt das Duo eine grandiose Spielfreude mit unentrinnbarem Groove!

Amelie Haidt: Vocals; Guitar

Wolfgang Netzer: 6/7/12 string Guitars; Oud; Vocals                                                                                                                             Eintritt: € 16,- / erm. 12,-

 

Donnerstag, 1. Juni, 15:00 Uhr

Donnerstag, 1.Juni, 17:00 Uhr

Kasperle-Theater für Menschen ab 3 Jahre

Kasperle im Zauberwald

Tri tra trullala Kasperle ist endlich wieder da!

Kasperle, Seppel, die Teufelsbrüder Muckefuck und Labratzus, Wachtmeister Krumbiegl, das Krokodil Marie-Chantal und die Waldhexe Bruja Krottenkraut - sie alle erwachen zum Leben, wenn Barbara und Wolf hinter ihrer kleinen Theaterbühne agieren. Die Puppen, die abenteuerliche Geschichte, die Bühnen-Musik, alles vom Feinsten, selbst und handgemacht. Herrreinspaziert!

                                                                                                                                                                            Eintritt pro Person € 5,-    Geschwisterkinder: €  3,-

                                                                                                                                                                      Dauer einer Vorstellung ca.40 Minuten (Ohne Pause)

Freitag, 16. Juni, 20.00 Uhr

Live-Konzert: Schmarowotsnik

Nebbichl

Klesmer und jiddische Lieder

Ins ferne Mexiko wurden die beiden Kieler 2015 eingeladen – Klesmer, die traditionelle Instrumentalmusik der Juden Osteuropas, ist heute eben eine echte Weltmusik! Beim Wettbewerb Der Idisher Idol haben Schmarowotsnik zwischen Palmen und Kolibris mit ihrer selbstverfaßten Säuferballade An alter schiker den ersten Preis gewonnen.

Klesmer handelt vom Leben - dem ganzen Leben, mit all seinen Höhen und Tiefen, mit Glück und Leid, Albernheit und sprühender Freude. Ebenso die jiddischen Lieder - aber wenn Schmarowotsnik zu Oboe, Englischhorn und Akkordeon greifen und singen, kommt eine gehörige Portion Chuzpe dazu, also unverfrorene Dreistigkeit. Dann ist ein jiddischer Blues ebenso zu hören wie eine zweistimmige Schimpftirade oder eine seelenverwandte Melodie aus Skandinavien. Ohne Mikrophone, ohne Noten und Textzettel schmalzen und stampfen sich die beiden Kieler durch ihr buntscheckiges Musikprogramm. Dabei macht die unterhaltsame Moderation die jiddischen Texte auch für Menschen ohne Vorkenntnisse verständlich. Alte und neue jüdische Volksmusik - Schmarowotsnik erfüllen die jahrhundertealten Traditionen mit immer neuem Leben!

Seit dem Herbst 2014 gibt es die zweite CD Nebbichl von Schmarowotsnik (mit ihrem Quartett Di Chuzpenics haben die Kieler schon fünf CDs veröffentlicht). Die CDs können direkt von der Band erworben werden – bei Konzerten oder im Internet unter http://www.schmarowotsnik.de

https://www.youtube.com/watch?v=lSOCM7jl2jA

Christine von Bülow - Oboe, Englischhorn, Gesang

Martin Quetsche - Akkordeon, Gesang                                                                                                                                                     Eintritt: € 16,- / erm. 12,-

 

Freitag, 30. Juni, 20.00 Uhr

"Lieber Gott, nimm es hin, dass ich

was Besonderes bin"

Literarischer Dämmerschoppen zum 

11. Todestag von Robert Gernhard

 

Dass Robert Gernhardt ein großartiger Verfasser komischer Texte und Satiren war, weiß man schon lange. Auch als scharfsinniger Theoretiker komischer Kunstformen war Gernhardt spätestens seit seinem erstmals 1988 erschienen Band „Was gibt’s denn da zu lachen. Kritik der Komiker, Kritik der Kritiker, Kritik der Komik“ berühmt. Als Dichter und sprach-artistischer Produzent ernster Lyrik wurde der Mitstreiter der Neuen Frankfurter Schule im Laufe der 1990er-Jahre vom Feuilleton zunehmend anerkannt und kanonisiert; und wie üblich langsamer auch von der Literaturwissenschaft. Der Büchner-Preis als weithin sichtbarer Ritterschlag des Literaturbetriebs wurde ihm nie zuerkannt. Doch erhielt er 1987 den Deutschen Kritikerpreis und seither neben zahlreichen Kleinkunst- und Komiker-Auszeichnungen auch die Ehrungen mit dem Bertolt-Brecht- und dem Heinrich-Heine-Preis.

Barbara Kelber, Horst Pfeuffer, Wolf-B. Heinz u.a. lesen aus seinem genialen lyrischen Werk. Am Klavier: Barbara Kelber      Eintritt: € 10,- /  erm. € 6,-

Am 10.02.2017 fiel die Veranstaltung mit Andra Limmer krankheitsbedingt aus.

Wir holen das nach, und eröffnen mit ihr die neue Saison 2017/18 am

Samstag, 16. September, 20.00 Uhr

Aus is'! - Sperrstundenkabarett

von und mit Andrea Limmer

 Andrea Limmer hat sich in ihrem Programm „Aus is'!“ mit Anfang und Ende beschäftigt. Warum schwankt man in der heutigen Zeit dauernd zwischen Fern- und Heimweh? Wie schafft man es, sicher aus- oder umzusteigen?
Um das zu klären, nimmt sie die Zuschauer auf eine rasante Odyssee durch das wirkliche Leben mit.

Die Limmerin hat viel gesehen und eben das präsentiert sie charmant wie stimmgewaltig in schreiend komischen Figuren und tragisch-lustigen Liedern. Da marschieren zum Beispiel die 80-jährige Adoptivgroßmutter Zilli auf, die mit ihrer Mistgabel einen Guerillakrieg gegen die Gefahren der Moderne anzettelt, sowie die neu durchgestylte Land- und Forstbevölkerung, dicht gefolgt von der linken Halbtags-Hippster-Hippie-Philosophin Hannah, die ihren Verstand mit viel Bewusstsein für alles ins bewusstlose Aus schießt. Und freilich fehlen auch die Männer nicht, die einem entweder sofort ein „Aus is'!“ entlocken – oder eben dieses nicht verstehen wollen.

Ob man trotz windstillem Alltag, hohen Hoffnungswellen, säuselnden Strandhaubitzen, Kochkraken auf allen Kanälen und einem schon längst seeuntauglichen Steuermann im sicheren Hafen „Heimat“ einläuft? Das stellt sich erst heraus, wenn es auch am Ende dieser Show heißt: „Aus is'!“

Siehe auch: http://www.andrea-limmer.de/                                     Eintritt: € 16,- / erm. 12,-

Samstag, 7. Oktober, 20.00 Uhr

Live-Konzert: Klaus Brandl solo

Der Sänger, Gitarrist, Komponist, Texter und Arrangeur Klaus Brandl wurzelt mit seiner Musik im Blues, ist aber bei weitem nicht auf ihn beschränkt.

Er hat seinen eigenen, genreübergreifenden Stil entwickelt und überzeugt durch die virtuose Emotionalität seines Gitarrenspiels.

Der Meister der Slide-Gitarre und exzellente Fingerpicking-Gitarrist präsentiert seine  neueste CD.

Beseelte Balladen, groovige Instrumentals und erdiger
Rock 'n' Roll sowie Ausflüge in Gypsy-Swing, Tango und Walzer garantieren ein besonderes Live-Erlebnis voller Leidenschaft, Spielfreude und Melancholie.

                                                                                                                               Eintritt: € 16,- / erm. 12,-

 

Sonntag, 15. Oktober, 11.00 Uhr

Kabarettistische Matinée mit Oliver Tissot:

InsPIRATion in Katzwang

Dr. Oliver Tissot  ist Soziologe, Kabarettist, Alleinunterhalter (Entertainer) und als „Wortakrobat“ ein Meister der Wortspiele und des Wortwitzes.

In seinem aktuellen Programm insPIRATion entert der Entertainer Oliver Tissot den Kahn der Zeit und geht der Frage auf den Grund, warum wir immer Meer wollen, obwohl uns das Wasser schon bis zum Hals steht. Er kreuzt dabei mit sehtauglichen Beispielen auf, bei denen kein Auge trocken bleibt und umschifft mühelos Klippen, bei denen andere ins Schwimmen geraten. Er kapert Stuhlreihen und kapiert schnell, kapriziert sich selten und kapituliert nie. Er sorgt nicht nur für insPIRATion, sondern verblüfft durch Improvisation, Wortspiele, treffsichere Pointen und intelligent-hintergründige Bonmots. Dabei geht er auf das örtliche Geschehen, tagesaktuelle Nachrichten und sein Publikum ein und jongliert wortakrobatisch Hochgeistiges mit Tiefgang und Tiefschürfendes in Hochform. Es ist eine wahre Freude ihm dabei zuzusehen, wie er den (Enter-)haken an einer Sache entdeckt und Unbotmäßiges ausbootet. Tissot ist vielen bekannt durch die Kultsendung "Fastnacht in Franken" im Bayerischen Fernsehen.                                                 Eintritt: € 16,- / erm. 12,-

 

Angefragt für Oktober oder November:
Live-Konzert: SATCHO

SATCHO ist ein  Akustik-Ensemble, zu dem sich zwei Gitarristen (“Tschuppi” Meyer-Wanke und Michael Helmbrecht), ein Kontrabassist (Rudi Endres), ein Geiger (Gottfried Rimmele), eine Saxophonistin und Querflötistin (Susanne Eidt), und eine Sängerin (Christa Keinprecht) , zusammengefunden haben, um traditionelle Swing-Stücke und Balladen zu spielen und zu singen. Die Musiker aus ganz unterschiedlichen Stilrichtungen kommend, finden auf ihre Weise zusammen im pulsierenden Rhythmus des “Sinti-Jazz”: in den teils beschwingten, teils melancholischen Kompositionen des Swing-Großmeisters Django Reinhardt, im Musette und im französischen Chanson. Behutsam stimmt SATCHO das Publikum einmal heiter und einmal melancholisch. Übrigens: SATCHO ist ein Kunstwort zusammengesetzt aus “SATCHMO” (L. Armstrong) und “GATCHO” (ein Nicht-Sinti&Roma). Und so klingt auch die Musik: Mitreißend bis melancholisch, zwischen R&B, Swing und Gipsy.

                                                                                                 Eintritt: € 16,- / erm. 12,-

 

Samstag, 28. Oktober, 20.00 Uhr

Live-Konzert: Klampfisk

Unter dem Motto: „Es ist nie zu spät für gute Musik“ spielt sich der Klampfisk, Rolf Kuder und Christine Saam, durch die Lande. Der eine Klampfisk bringt seine Endloserfahrung als altgedienter Bassist und Gitarrist in das Duo ein. Als Kenner der geheimen Akkorde arrangiert er die sprudelnden Ideen des anderen Klampfisks in musikalisch geordnete Bahnen und erweckt sie mit Lead-Gitarre und zweiter Gesangsstimme eindrucksvoll zum Leben. Der andere Klampfisk bedient auf routinierte Art Rhythmusgitarre, Lead Vocals und Bluesharps. In bester Liedermacher-Tradition präsentieren sie durchdachte Kompositionen für zwei Gitarren, Stimme und zuweilen Bluesharps. Es gibt eigene Lieder auf Deutsch und die Lieblingslieder der Beiden im eigenen Arrangement zu hören. Das Motto der „älteste Nachwuchsband Deutschlands“ (siehe oben) geht hier hörbar und sichtbar gut auf.

Weitere Infos und Hörprobe hier:http://klampfisk.de/                                                                     Eintritt: € 14,-  erm.:  € 10,-

 

Die KaKuzeTheaterCompany beginnt im April mit der Proben zu DIE NASHÖRNER von Eugène Ionesco. Die Premiere ist für November 2017 geplant.
"...Rhinozeritis. Ein Massenphänomen. Menschen verwandeln sich in Rhinozerosse, und je mehr es von ihnen gibt, um so mehr wollen ihnen gleich sein. Es geht um Herdentrieb, um Mitläufer oder – neuerdings das... Optimum öffentlichen Erfolgs – um Follower. Ionescos Stück „Die Nashörner“ kam 1959 heraus (...) wir hörten nun bei Ionesco, was der sich auf der Bühne in ein Nashorn verwandelnde Hans seinem standhaften Freund Behringer zuruft: 'Es gefällt mir ein Menschenfeind zu sein! Das Humane ist überholt! Sie sind ein alter, lächerlicher Schwärmer. '
So, als lächerlicher Schwärmer, kann man sich derzeit fühlen, wenn man die Lage in Europa mit Sorge betrachtet und sieht, wie die Rhinozeritis wiederkehrt.
Nashörner sehen schlecht, was auch im übertragenen Sinn gilt, und da in unserem Kulturraum das Sehen und das Wissen in ihrem indogermanischen Wort-Ursprung identisch sind, führt beschränkte Sicht zu ebensolcher Vorstellung von der Welt. Man nennt die stampfende Bewegung, die sich damit ausbreitet, schönfärbend Rechtspopulismus, als handele es sich um eine politische Spielart unter anderen. (...) Es ist wahrscheinlich Beginn und Zeichen einer Gegenaufklärung, zu deren Eindämmung uns offenbar die Redner und die Konzepte fehlen – zumal mancher unserer Modephilosophen mit ihr liebäugelt, statt ihr öffentlich entgegenzudenken..." Der Autor und Dramatiker Gert Heidenreich auf der Jahrestagung der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, 2016

Öffnungszeiten Buchladen: 

Montag: 15:00 bis 18:00 Uhr

Dienstag bis Freitag: 09:30 bis 12:30 Uhr - 15:00 bis 18:00 Uhr

Samstag: 10:00 bis 13:00 Uhr

 

Kontakt:

Telefon: 0911 6370967 (Montag 15.00 - 18.00 Uhr, Dienstag -Freitag 9.30 - 12.30 Uhr und 15.00 - 18.00 Uhr, Samstag 10.00 - 13.00 Uhr)

E-Mail: vorstand@kakuze.de

Adresse: KaKuze, Lausitzerstr. 6, Eingang Kurlandstraße, 90453 Nürnberg-Katzwang

 

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Das Katzwanger Kulturzentrum wird unterstützt von:

 

Malermeister Peter Müller Nürnberg Katzwang